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diagnostische Hinweise bei Binge Eating
mindestens zwei Heißhungeranfälle pro Woche über eine Dauer von sechs Monaten
während eines Anfalls Gefühl von Zwang und Hemmungslosigkeit, es werden enorm große Mengen in relativ kurzer Zeit verschlungen
während des Anfalls mindestens drei der folgenden Symptome:
1. übermäßig schnelles Essen, Schlingen
2. essen bis zu einem belastenden Völlegefühl
3. allein essen aus Scham
4. Ekel, depressive Verstimmungen und Schuldgefühle nach dem Essen
5. das Rückgängigmachen des Essanfalls bleibt aus
typisch für die Binge-Eating-Störung
häufige Heißhungeranfälle, dabei Verzehr großer Nahrungsmengen
abwechselnd restiktives und unkontrolliertes Essen
fehlende Regelmäßigkeit der Nahrungsaufnahme
häufiges Diäthalten und Abbruch von Diäten
Störung der Hunger- und Sättigungswahrnehmung
geringe körperliche Aktivität
Herunterschlucken von Gefühlen
charakteristiche Denkweisen in Binge-Eater-Familien
in der Familie wird Essen als Belohnung eingesetzt
Gefühle wie Leere oder Traurigkeit werden durch Essen befriedigt
durch die Körperfülle werden andere Menschen auf Distanz gehalten
Konflikte werden nicht gelöst sondern ausgesessen
dicke Männer gelten als mächtig
Verweigerung des Essens gilt als Zurückweisung des Kochs
Folgen von krankhaftem Übergewicht
Hohe Prävalenz von Bluthochdruckerkrankungen
Koronare Herzkrankheit
Diabetes mellitus
Gallensteine
Schlaganfälle
Hiatushernie ("Zwerchfellbruch")
schlafbezogene Atemstörung
Erhöhte Rate von Abszessbildungen, Infekten, Wundheilungsstörungen
Allgemein erhöhtes intraoperatives Risiko
Erhöhtes Narkoserisiko
Erhöhtes postoperatives pulmonales Risiko aufgrund der obstruktiven Ventilationsstörung
Varizen, Bauchwand- und Leistenhernien
Vorzeitige Gelenkverschleißerscheinungen
Bandscheibenvorfälle und Lumbalgien (Schmerzen, welche die Lendenwirbelregion betreffen)
Schenkelhalsermüdungsfrakturen
Gehäufte Instabilitäte zum Beispiel am Kniegelenk
Statische Überlastungserscheinungen am Fuß mit Spreizfuß und Hallux-valgus-Bildungen ("Schiefzehe")
Zyklusstörungen
Schwangerschaftsrisiken
Impotenz
Quellenangaben:
Wissenschaftliches Kuratorium der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (Herausgeber): Ess-Störungen, Suchtmedizinische Reihe, Band 3; ISBN: 3-937587-02-0
BZgA, Köln, im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (Herausgeber): Essstörungen...Was ist das?
Josef Karl: ABC NERVOSA, Books on Demand GmbH, Norderstedt, ISBN: 978-3-38370-3665-7
Verlag Herder (Herausgeber): Kindergarten heute spezial "Auffälliges Verhalten von Kinder - wahrnehmen, verstehen, handeln", ISBN: 978-3-451-00108-6
Susan Schulherr: Ess-Störungen für Dummies, WILEY-VCH Verlag GmbH & Co.KGaA, Wrinheim, 1.Auflage 2009, ISBN: 978-3-527-70496-5
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Oceanworld Forum
http://oceanworld.forumieren.com/forum.htm
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